Häkeln - (m) eine Leidenschaft !!!


Eine Häkelnadel - gutes Garn in den schönsten Farben - ein bis zwei Stündchen Zeit - ein spannendes Hörbuch - Nachmittagssonne in der Sofaecke - eine Tasse Kaffee mit viel Zucker - den Kopf voller Ideen und ein sanftes Kribbeln in den Fingerspitzen - los geht´s........!

Wer wie ich gerne handarbeitet, der weiß, wovon ich spreche! Mußestunden im Lieblingssessel, Entspannung, Freude am Tun! Do-it-yourself ist wieder in! Die Sehnsucht nach dem Besonderen, dem Individuellen, die Begeisterung für Schönes und Mit-Liebe-Gemachtes treibt uns an und die Ergebnisse erfreuen umso mehr, da sie ganz nach unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen kreiert werden können!
Das hab ich selbst gemacht - so was gibt es nur einmal!Meine Leidenschaft für Granny Squares hat Früchte getragen und herausgekommen sind sogar zwei Bücher! Eine umfangreiche Mustersammlung zum Ausprobieren, Kombinieren, Variieren - und natürlich hauptsächlich zum Spaß haben! Also: auf die Wolle - fertig - los......!

Freitag, 6. September 2013

Gummistiefeltage

...denn natürlich hat es auch geregnet!
 
Von ein paar kleinen Schauern bei Sonnenschein (inklusive Regenbogen) über Bindfäden-Dauerregen für mehrere Tage bis hin zu plötzlichen sintflutartigen Ergüssen vom Himmel war alles dabei!
 
 
Na ja, aber darauf waren wir ja vorbereitet!
Wichtigstes Utensil dieser Tage: Gummistiefel!
 
Mein bester Vor-Urlaubs-Für-Den-Urlaub-Kauf! (Ehrlich, meine ersten Gummistiefel seit Kindertagen!)
 

 
Gemäß dem altbekannten Spruch: ...es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung...
haben wir uns zwischen den Schauern trotzdem auf den Weg gemacht und die Umgebung erkundet.
 
 
 
Erstaunlicherweise folgt in Schweden sehr oft Regen auf Sonnenschein, Sonnenschein auf Regen, oder es ist, wie bereits erwähnt, Sonnenschein mit Regen (oder Regen mit Sonnenschein?). Egal wie, der Wind pustet die Wolken her und auch wieder fort, wie es ihm gerade passt und wir haben uns von ein paar Tropfen in unserem Unternehmungseifer nicht bremsen lassen.
 
Im Wald war es trotzdem schön warm und (meist) auch trockener.
 
Anhaltender Dauerregen und sturmgepeitschte Wassermassen haben uns dann aber doch ins Haus gebannt.
 
 
Da wollte keiner raus.
 
 
 
 
 
Aber das hatte auch sein Gutes. Zwar sah die Bude innerhalb kürzester Zeit aus, als sei ein Spielzeuglager explodiert, aber der Kreativität hat das keinen Abbruch getan.
 
 Da wurden sich wilde Autorennen geliefert, Barbie-Feen vor imaginären Drachen gerettet und die neueste Herbstmode kreiert.
 
 
(Mein Häkelmuster-Gemale ist immer irgendwie ansteckend, da muss ich meine Stifte an meiner Hand festkleben, sonst sind sie ständig weg!)
 
 
Und als wir so gemütlich in der Küche saßen, draußen der Waldrand hinter Regenschleiern verschwand, mein Blick auf den schönen alten Ofen fiel, da bekam ich Lust, ein paar alte Geschirrtücher zu "veredeln".
 
 
Da ich nur Catania mit hatte, musste Catania herhalten (geht aber natürlich auch mit dünnerem Garn). Wegen der Dicke des Garns habe ich mich auf zwei Reihen beschränkt. Die etwas derbere Optik gefiel mir dann aber doch ganz gut.
 
Behäkelt habe ich ein altes Tuch aus dicker Baumwolle, die obere und untere Kante waren umgenäht, es gab also einen etwas dickeren Rand, was mir das "Andocken" erleichtert hat.
 
 
 
Keine spektakuläre Arbeit, aber es hat Spaß gemacht, ging schnell und das fertige Geschirrtuch vor dem alten Ofen sieht doch herrlich nostalgisch aus.
(Eigentlich zu schade, um es wirklich zum Abtrocknen zu benutzen: ich habe es einfach als Deko so hängen lassen - bis die nächsten Nutella-Fingerchen dran vorbeikommen...!)
 
Für euch wahrscheinlich keine große Herausforderung, aber ich zeige euch trotzdem mal, wie ich es gemacht habe, falls ihr es ausprobieren wollt:
 
begonnen wird mit einer "Rückreihe". Gehäkelt wird, klar, von rechts nach links.
 
Um mit der Häkelnadel besser durch das Material zu kommen, macht man mit einer dicken, stumpfen Sticknadel ein "Loch" (zwischen den Gewebefäden hindurch stechen und durch kreisende Bewegungen ein rundes Loch, ca. 0,7 cm unterhalb der oberen Kante gelegen, weiten). Ich habe direkt unterhalb der umgenähten unteren Kante eingestochen, so dass die fM den Rand gut umfassen konnten. Der erste Einstich erfolgt genau am rechten Rand des Tuches.
 
 
Dann die Sticknadel beiseite legen und die Häkelnadel vorsichtig einstechen (evtl. etwas bohren),

 
dann den Faden durchholen und eine langgezogene fM bis über den Rand häkeln. Hierbei nicht zu stark anziehen, sonst wellt sich das Tuch und nicht zu locker lassen, sonst liegt die Häkelspitze nicht schön an.
 

 
Dann werden 3 LM gehäkelt. Es folgt ein neues "Bohrloch" mit der Sticknadel in ca. 1 cm Entfernung zur letzten fM, dann wieder eine fM häkeln, 3 LM usw.
 
Die Reihe mit einer fM an der linken Ecke beenden. 1 Wende-LM. Arbeit wenden . In der zweiten Reihe nun 6 Stb um den ersten 3-LM-Bg zwischen den fM der Vorr arbeiten. 1 fM um den nächsten Bogen, dann wieder 6 Stb usw. Enden mit 6 Stb um 3-LM-Bg, 1 KM in die erste fM der Vorr.
 
 
 
Und weil ich gerade so dabei war "für-die-Küche-zu-häkeln", habe ich mich auch noch an einem Topflappen versucht. Vorlage war ein uraltes Modell vom Flohmarkt (in recht extremen Farben, deshalb zeige ich euch das mal nicht).
 
Mein Werk ist weiß (aufgrund der eingeschränkten Farbauswahl, die ich dabei hatte), aber man kann den Topflappen natürlich auch andersfarbig häkeln.
Auch finde ich Catania etwas zu dünn. Ein Modell mit richtig dickem Topflappengarn folgt!
 
 
 
***
 
Nach den vom Himmel prasselnden Wassermassen erfreute uns am Abend ein dramatisches Wolkenszenario in Rosa, Gold und Blau.
 
 
Verheißungsvoll leuchtend versprach es ein schöner sonniger Morgen zu werden!
 
Und so war es dann auch...!
 
***
Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende, macht es euch schön und genießt diese letzten sonnigen Tage!
Von mir aus auch gerne Geschirrtuch-behäkelnd!
 
Ganz liebe Grüße,
stefanella
 
 
 

Samstag, 31. August 2013

Barfußtage

Hej ihr Lieben!
 
... ich wäre dann wieder da!
 
Braungebrannt, mit ein paar Sommersprossen auf der Nase, unzähligen Mückenstichen, aber die Seele gut durchgelüftet, Körper und Geist irgendwie besser im Einklang, mit so vielen wunderbaren Sommereindrücken und auch ein paar neuen Ideen und Anregungen!

 
 
 Natürlich hoffe ich, dass ihr mich irgendwie vermisst habt!
Mir fiel es dann doch etwas schwer, auf das "Auge in die Welt" (sprich: meinen Computer samt Internetzugang) zu verzichten und als ich zurück war, war ich sehr neugierig, was sich in der (Blogger)Welt so getan hat!
Die Lektüre eurer Beiträge verschlang dann gleich mehrere Stunden und es ist schön, wieder mittendrin zu sein!
 
Der Alltag verkriecht sich zwar noch in dunklen Zimmerecken und ich lasse ihn vorerst nicht raus. Soll er noch ein kleines Weilchen ruhig schlummern, er holt mich früh genug wieder ein.
 
Aber nun seid ihr bestimmt neugierig, was ich so getrieben habe!

Mit Licht und Schatten gespielt, zum Beispiel:

 
 
Urlaub ist doch etwas Herrliches!
Die Vorfreude, die Packerei, die Fahrerei, das Ankommen, die neue, fremde und doch so erfrischend andere Umgebung, das Gefühl, auf einmal ganz weit weg zu sein, die Freiheit, einmal wieder mehr du selbst zu sein!
 

 
 
Natürlich hatte ich mir schrecklich viel vorgenommen: Schwimmen, picknicken, wandern, Waldhütten bauen, Beeren und Pilze sammeln, auf Antikmärkten stöbern, lesen, häkeln, backen, spielen, Ausflüge machen, basteln, tolle Fotos schießen, Blumen pflücken und, und, und...
 
Man macht immer den Fehler und versucht, alles auf einmal in sich aufzusaugen, jede Minute auszukosten und ja keine Zeit zu verschenken...

 
 
Klappt aber nie ;-)
 
Zumal das Wetter auch noch ein Wörtchen mitzureden hat!
Sonne auf Bestellung gibt es nur selten und so blau wie oben war der Himmel nicht immer.
 
 
 
 
Unser kleines Ferienhäuschen: umgeben von Wald und Wiesen, ein kleiner Teich, in dem sich der Himmel und die Wolken spiegeln liegt gleich hinter dem Haus, es duftet nach Heu, die Grillen zirpen, die Hummeln und Bienen summen, die Heide blüht und das Rauschen der Blätter im Wind begleitet uns, sooft wir draußen sind.
Ansonsten ist es eine wunderbare Stille, nur die Geräusche der Natur (und natürlich das Geplärre der Kinder!).
 

 
 
Wir hatten herrlich warme Tage - schon fast heiß! 31°C! Absolute Barfußtage!
 
Meine Füße haben von früh bis spät kein Schuhwerk gesehen, geschweige denn, getragen!
Badesachen, kurze Hosen an, irgendein Top drüber und raus!

 
 
Es fällt mir immer wieder schwer, zu Beginn der Ferien "runterzufahren", wie gesagt, man glaubt, man könnte etwas verpassen.
 
Aber nach drei, vier Tagen, findet man in den Ferienrhythmus. Gemütlich draußen frühstücken, (die Kinder machen den Abwasch !!??), ein Buch nehmen oder zur Häkelnadel greifen, falls die Wilden sich alleine beschäftigen können, falls nicht, dann wird eben gebastelt, es wird vorgelesen, oder man geht Beeren pflücken, schwimmen oder angeln.

 
 
Und dann: ein Himmel, so blau, als wäre er niemals grau und wolkenverhangen.
Ein Himmel, so weit und klar, und doch so nah, als würde er gleich hinter der nächsten Hecke beginnen.
 
Wie aus geschliffenem, feinstem Glas wölbt er sich über das nicht enden wollende Grün.
 
(Ich sehe schon, ich werde poetisch! Ts,ts, ts...)

 
 
Tja, es war schön!
Ich hatte sogar Zeit, ein wenig Neues auszuprobieren, ein paar Kleinigkeiten zu fertigen und zu fotografieren.
 
Aber die Zeit tickt anders, wenn man weg ist.
Die Dinge erscheinen oft in anderem Licht.

***
 
Jetzt, wieder in vertrauter Umgebung, werden wir sehen, wie ich die ganzen Häkel-Ergebnisse für euch zu interessanten Posts zusammenpuzzeln kann.



Inspiriert von der ländlichen Umgebung habe ich einige völlig unspektakuläre, schlichte, aber trotzdem schöne Häkeleien gewerkelt.



Einige gingen ganz schnell.

***



Andere dauerten etwas länger.

***


Und ganz andere sind noch nicht vollendet!

***
 
 Auf jeden Fall hatte ich meinen Spaß und habe auch noch genug Häkelstoff für die kühleren Tage!

Noch mehr Fotos und auch einige Anleitungen erwarten euch nun im September!


Der Sommer liegt in den letzten Zügen, die Sonne wärmt noch, aber ein Vorgeschmack von Herbst mischt sich in die Luft.
Ein bisschen Wehmut kommt auf, denn die Tage werden kürzer, das Licht verändert sich und es zieht einen nun wieder in die warme Stube. Strickjacken und Pullover werden hervorgekramt, die Sandalen weggepackt und Fotografien, auf denen die Farbigkeit und Leichtigkeit des Sommers eingefangen wurde, werden lange betrachtet und vielleicht mit viel Liebe und Sorgfalt in ein Album geklebt, das uns an die schönen Erlebnisse, an das Lachen, an die Sonne im Sommer 2013 erinnern soll...
 

 
 
Ich hoffe, auch ihr hattet eine gute Zeit und habt den Sommer genossen!

Voller Ungeduld und Tatendrang freue ich mich nun auf den September und auf das, was kommen mag...

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und einen guten Wochenstart, 

ich sortiere hier meine Fotos, Wollknäul, Häkeleien und all das Gekrickel und Gekrackel (welches die Anleitungen werden sollen!) und melde mich dann wieder bei euch!

Seid herzlichst gegrüßt, eure
 
stefanella
 
 
 
 
 
 

Montag, 29. Juli 2013

Auch ich bin dann mal weg...

Man könnte sich auch heimlich davonstehlen, bei Nacht und Nebel die Koffer packen und einfach losfahren ohne tschüss zu sagen...
 
Aber - damit ihr euch nicht nach einer Woche Funkstille voller Sorge die Köpfe zerbrecht, ob ich beim Häkeln wohl vom Stuhl gefallen bin und mir die Finger gebrochen habe und deshalb nicht mehr posten kann, oder ob ich im Kinderzimmer über herumliegende Legosteine gestolpert bin und nun unbemerkt unter Massen von Stofftieren so vor mich hinvegetiere - damit ihr euch nicht wundert, wenn ihr längere Zeit nichts von der Quadrathäklerin hört:
 
 
 
endlich ist es soweit!
 
Am 31. Juli fangen (endlich auch bei uns) die Ferien an - und tschüss- ich gönne mir ein bisschen Urlaub!
 
 
 
Da es dort, wo ich diesen verbringe, höchstwahrscheinlich kein Netz gibt, wird es schwierig werden, euch meine Häkelabenteuer zeitnah zu übermitteln.
 
Deshalb müsst ihr euch wohl oder übel gedulden, bis ich zurück bin, eine Fülle an neuen Ideen, Häkeleien und Eindrücken mit im Gepäck. Versprochen!
 
 
 
Nach all den kreativen Inputs der letzten Monate (mein letzter Urlaub - mhm, mal überlegen - das waren 4 kurze Tage im Januar!), muss ich erst einmal durchschnaufen.
Da zuhause bekanntermaßen trotzdem der Alltag in allen Ecken lauert, haben wir uns zum Glück nun doch dazu durchgerungen - weg zu machen!

Weit - weit - weg.
In die Wildnis, in die Einsamkeit.
Natur pur, viel Wald, Wiesen, Wasser.
 
In den Tag hinein leben, ein wenig lesen, wandern, durch die Felder streifen, baden, kochen, picknicken, schmausen, schlafen (!), genießen...
 
Eine kleine Auszeit - aber keine Häkelauszeit!
Wie könnte ich auch - ohne meine Knäulchen sein?
 
 
Und auch ein paar Bücher müssen mit.
Ob ich sie alle schaffe bzw. ob ich auf alle Lust habe, das wird sich zeigen. Da ich kein Freund von E-Books bin, bleibt es das gute alte Papier. Gefällt mir besser. Und der Platz muss im Koffer einfach sein!
(Na ja, in diesem jetzt nicht mehr!)
 
 
 
Ein bisschen Inspiration und Savoir-vivre:
 
 
 
Und natürlich: meine Wolle!
 
All die Einfälle, die sich in meinen Kopf schmuggeln, müssen ja meist gleich umgesetzt werden. Ausprobieren - ob´s auch geht. Wie es aussieht. Ob man das so häkeln kann...

Sicherlich wird es auch etliche häkelfreie Tage geben. Voller Sonne, Lachen und Sommer...
 
Mit drei lebhaften Flöhen, die sich so richtig austoben wollen, gibt es wenig Zeit zum Ausruhen...
 
Familienurlaub eben. Gut so.
 
 
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Ihr Lieben!
So melde ich mich verschollen - und zwar für den ganzen August!
Einen Monat Funkstille - das werdet ihr hoffentlich aushalten !? (Und ich auch ???!!!)
 
Erholt euch gut, lasst es euch gut gehen, frönt euren Leidenschaften, häkelt fein weiter und freut euch wie ich auf den September, wenn es hier weitergeht!
 
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Und wer weiß - ihr seht ja, was ich noch im Gepäck habe - vielleicht bringe ich euch ja ein neues mit ?!
 
;-)
 
Alles Liebe und eine schöne Zeit!
 
Herzlichst, eure
stefanella

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Ganz, ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal bei euch bedanken!
Für all die lieben Kommentare, die Begeisterung für mein Buch und meine Arbeiten, für die Freude, die ihr mir mit eurer Anerkennung bereitet!

Mit meinen kleinen Häkeleien und den Einblicken in meine kleine Häkelwelt möchte ich euch ein bisschen vom Alltag entführen, euch das schöne Hobby des Häkelns näherbringen und euch dafür begeistern, selbst kreativ zu werden und eure ganze Kreativität (denn ihr seid ja schon so unglaublich aktiv) auszuleben und euch den Luxus zu gönnen, etwas ganz für euch zu tun!
("....da hab ich was Eigenes!")

Vielen Dank dafür, dass ihr hier lest und Anteil nehmt!
Ich hoffe, ihr habt weiterhin so viel Spaß beim Ausprobieren und Nachhäkeln wie ich beim Ausdenken und Schreiben!

***

"Man mag Menschen, die der Seele Nahrung zukommen lassen."

Elfriede Hablé

Dienstag, 23. Juli 2013

Aller guten Dinge...

...sind drei!
 
 
 
Also habe ich mir gedacht, in diesem Beitrag über drei gute Dinge zu schreiben bzw. euch drei gute Dinge zu zeigen, die ihr nachmachen könnt, wenn ihr Gefallen daran findet.
 
Da mein Lieblingsplatz dieser Tage auf meinem Balkon ist, auf den ich mich zurückziehe, wann immer ich ein bisschen Zeit übrig habe, mache ich es mir dort auch so richtig gemütlich.
 
 
 
Ein paar Kissen, einen kleinen Sonnenschirm, denn nachmittags liegt der Balkon (Südseite!) in der prallen Sonne, mein Häkelzeug und noch ein paar Leckereien für das leibliche Wohl - fertig ist die Urlaubsoase!
 
 
 
Dieser wunderschöne Trockenstrauß erfreut mich täglich aufs Neue: Hortensien, Himbeerblätter und allerlei anderer Grünkram.
 
Auszeit auf Balkonien!
 
Meine Petunien sind auch mittlerweile richtig üppig geworden, die Tomate wächst in den Himmel, der Kürbis wuchert den Boden zu. Überall grünt und blüht es, die Hummeln summen um mich herum, die Häkelnadel klappert zwar nicht, aber sie flitzt durch die Maschen.
Hach - is des schee!
 
Hier nun ein kleiner Rückblick auf meine Häkelpause am Sonntag.
 
 
N° 1: Holunder-Limonade
 
Meine Schwiegermutter hat mir selbstgemachten Holunderblütensirup (und den Hortensienstrauß) geschenkt. Lieb, oder!? Danke!
Da ich nicht wusste, was ich jetzt mit dem Sirup anfange, habe ich ihn in mein Getränk gekippt (Mineralwasser!). Das war so lecker, dass ich das Ganze zur Limonade "ausgebaut" habe:
 
 
 
6 EL Holunderblütensirup
Saft einer Limette
Eiswürfel
Limettenstückchen
ein paar Minzblättchen
ca. 800 ml Mineralwasser
 
Schmeckt herrlich erfrischend und die Kombination saure Limette - süßer Sirup ist super lecker.
Zwischendurch kann man auf einem Minzblättchen rumkauen, das erfrischt auch (wenn man den intensiven Geschmack mag!).

Die prozentige Feierabendvariante: ein paar Spritzer Aperol dazu!
 
***
 
So, nun hätten wir uns erfrischt und den Wasserhaushalt wieder ausgeglichen (beim Häkeln kommt man ja so ins Schwitzen!).
 
Fehlt noch - etwas zu Beißen!
 
 
Auf dem Markt habe ich köstliche kleine Weinbergpfirsiche mitgenommen. Ein paar haben wir schon so gegessen, aus den restlichen Pfirsichen wollte ich gerne eine feine Tarte machen.
 
Schmand und so Zeug habe ich eigentlich immer irgendwo in den Tiefen meines Kühlschranks versteckt (sogar noch haltbar!), deshalb konnte ich gleich loslegen.
 
 
 
N° 2 : Pfirsichtarte
 
Man braucht:
 
Mürbteig
 
(und - mal ganz ehrlich, ich gebe es zu, ich war zu faul! - ich habe diesmal keinen selbst zusammengeknetet - ich habe (psst - nicht weitersagen!) fertigen Mürbteig gekauft!).
Deshalb schreibe ich euch hier nicht extra das Rezept auf, einen einfachen Mürbteig hat jeder irgendwo im Kochbuch stehen!
 
Für den Belag:
ca. 6 reife Weinbergpfirsiche
200g Schmand
100g Crème fraiche
1 TL gem. Zimt
2 Eigelb
50g brauner Zucker
 
Die Pfirsiche waschen und in kleine Stücke schneiden.
Die restlichen Zutaten für den Belag zusammen mischen und mit einem Schneebesen gut verrühren.
 
Den Mürbteig in die gefettete Form (26 cm) legen, einen Rand formen, mit der Gabel mehrmals einstechen und vorbacken (180 °C vorgeheizt, 20 Min, untere Schiene).
 
Dann die Creme auf den Boden gießen und die Pfirsichstückchen kreuz die quer darauf verteilen.
 
In den Ofen und nochmals 1 h backen (180° C, untere Schiene).
 
 
 
Das Ergebnis: wirklich ziemlich lecker! Meine Familie hat den Kuchen mal wieder in Windeseile weggeputzt. Ja, ja, dieses Spielen im Garten an der frischen Luft, das macht soooo hungrig!
 
 
 
***
 
Eins - zwei - fehlt noch drei!
 
Das gute Ding N° 3:
Ein  neues Granny-Muster für euch!
 
Ich darf vorstellen: "Carrousel"
 
 
 
Als das Quadrat fertig war, hat mich das Muster irgendwie an ein Riesenrad oder Karussell erinnert. Passt ja auch in die Wiesenfestzeit! Deshalb der Name.
 
 
 
 
 
 
 
Es wird in 7 Runden gehäkelt und ist eigentlich nicht allzu kompliziert.
Ganz in Weiß habe ich es für die Tauschrunde (siehe letzter post) gehäkelt, für die Anleitung gefielen mir Rosa und Natur.
 
Angefangen wird, wie immer, mit einem Fadenring, dann 4 LM, 1 Stb....

 
 
ach nö,...die Anleitung schreibe ich euch hier nicht auf, die könnt ihr unter der Rubrik "Neue Grannymuster" genau nachlesen und die Fotos angucken.

Ich habe eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung dort für euch eingestellt. Wer noch nie Popcorn-Noppen gehäkelt hat, der kann sich nun daran versuchen (ganz einfach!).
 
Ich hoffe, das Muster gefällt euch und vertreibt euch die Sommerferien-Langeweile!
 
Bin schon gespannt, in wie vielen Decken, Kissen & Co. es auftauchen wird!

;-)
 
Ein gutes Gelingen für Muster, Limonade und Kuchen (falls ihr euch alles gönnen wollt!) und noch eine wunderbare Restwoche!
 
 
Ganz liebe Grüße,
stefanella